Hygienekonzept der Gemeinde Bremen-Vegesack ab 21. Juni 2020

Für die Wiederaufnahme der Gottesdienste in den Gemeinden gilt die „Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz“ vom 12.05.2020 des Bezirksapostels Rüdiger Krause und die „Ergänzung zur Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz“ vom 19.05.2020 des Apostels Dirk Schulz, sowie alle vom Bezirksapostel Rüdiger Krause und Apostel Dirk Schulz veröffentlichten Rundschreiben und die behördlichen Regelungen.

Das Hygienekonzept regelt für die Gemeinde Bremen-Vegesack im Teil 1 die Feier des Heiligen Abendmahls und im Teil 2 den organisatorischen Ablauf des Gottesdienstes vom Eintreten in die Kirche bis zum Verlassen der Kirche.

Die Gottesdienstteilnehmer verpflichten sich die im Teil 2 genannten Regelungen einzuhalten und den Anweisungen des Ordnungsdienstes zu folgen.

Grundsätzlich können Gemeindemitglieder die einer Risikogruppe angehören, die alternativ angebotenen Gottesdienste per Telefon- und Videokonferenz nutzen. Dieses Angebot gilt aber auch für alle Gemeindemitglieder.

Grundsätzlich gilt: Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske ist Pflicht. Nur auf dem Sitzplatz im Gottesdienstraum darf diese abgelegt werden.

Unsere oberste Maxime ist der Schutz vor einer Ansteckung mit Covid 19.

Feier des Heiligen Abendmahls

1. Es werden 2 Plexiglasschilde und 2 Paar Einweghandschuhe für die Personen, die das Heilige Abendmahl austeilen, am Platz bereitgehalten. Die Abendmahlskelche stehen auf einem Beistelltisch neben dem Altar.

2. Der Dienstleiter setzt sich nach dem Opfergebet den Mund-Nase-Schutz auf, zieht Einweghandschuhe über die Hände und öffnet selbst die Abendmahlskelche und sondert das Heilige Abendmahl aus.

Zunächst entnimmt der Dienstleiter mit der linken Hand einem Abendmahlskelch eine Hostie, ohne den Kelch in die Hand zu nehmen, nimmt seinen bisherigen Platz am Altar wieder ein und spricht erst dann die Darreichungsworte. Nachdem er das Heilige Abendmahl selbst genommen und sein persönliches Dankgebet verrichtet hat, legt er sich eine am Altar bereitliegendes Plexiglasschild an und bedient die Amtsträger am Altar. Diese führen mit der linken Hand die Hostie zum Mund, damit sie später mit der rechten Hand die Hostien austeilen können. Amtsträger, die in der Gemeinde Platz genommen haben, empfangen bis auf weiteres das Heilige Abendmahl mit der Gemeinde.

Vor der Ausgabe der Abendmahlskelche an die zuvor benannten Amtsträger legen diese das Plexiglasschild und Einweghandschuhe an – der Mund-Nasen-Schutz wird dabei nicht getragen. Die offenen Abendmahlskelche werden nicht am Körper gehalten, sondern ein bisschen von sich weg, damit sie nicht im Luftstrom der Ausatemluft sind. Die Hostie wird aus dem Abendmahlskelch dem Empfangenden in die Hand gelegt ohne sie zu berühren.

3. Der Empfangende trägt einen Mundschutz und kann die Hostie am Sitzplatz einnehmen.

4. Der oder die Austeiler geben die Abendmahlskelche zurück. Der Dienstleiter (immer noch Handschuhe tragend) nimmt sie entgegen und stellt sie auf dem Beistelltischchen ab.

5. Der Dienstleiter und die anderen Priester legen die Plexiglasschilde und Handschuhe ab, die nach dem Gottesdienst mit entsprechender viruzider Lösung gereinigt werden.

Die Teilnahme an der Feier des Heiligen Abendmahls liegt in der freien Entscheidung jedes Gemeindemitgliedes.

Durchführung des Gemeindegottesdienstes

2.1 Der Ordnungsdienst nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr (siehe „Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz“):

• Lüften des Gottesdienstsaals

• Reinigen, Aufstellen und Füllen der Abendmahlskelche mit angelegtem Mund- und Nasenschutz sowie Handschuhen

• Bereitlegen der Plexiglasschilde und Einweghandschuhe am Altar für Abendmahlausteiler

• Bereitstellen ausreichender Papierhandtücher und Mittel zur Handhygiene an allen Handwaschbecken.

• Vor dem Kirchengebäude zum Eingang hin Abstandslinien.

• Einlass ist 30 Minuten vor Gottesdienstbeginn.

• Im Flur Aufsteller mit Verhaltensmaßregeln. Die Gemeindemitglieder sind im Vorwege darüber und über den Gottesdienstablauf informiert worden.

• Begrüßung unter Einhaltung der Abstandsregel ohne Handschlag

• Namentliche Erfassung der Gottesdienstteilnehmer

• Hinweis an die Gottesdienstteilnehmer auf Handhygiene am Kircheneingang

• Gewährleistung der Einhaltung der Abstandsregel

• Gewährleistung der Einhaltung des Sitzplans

Gewährleistung der Einhaltung ergänzender behördlicher Vorgaben (beispielsweise das Tragen von Mund- und Nasenschutz)

• Information der Ersthelfer bei einem medizinischen Notfall

• Gewährleistung der Räumung der Kirche nach Gottesdienstende unter Beachtung der Abstandsregel

 

2.2 Sitzordnung und Räumlichkeiten

  • Jede zweite Bank bleibt frei.
  •  Einnehmen der Sitzplätze nur in der vorgegebenen Reihenfolge erlaubt.
  • Je Bank kann eine Hausgemeinschaft (mit mehr als 2 Personen, die schon zusammenkommen dürfen) oder zwei Einzelpersonen oder eine Einzelperson und ein Ehepaar Platz nehmen.
  • Es besteht die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen (am Platz darf er abgelegt werden).
  • Die Empore ist für zwei Hausgemeinschaften (bevorzugt mit Kindern) reserviert.
  • Jeder Sitzplatz hält zum nächstgelegenen Gang den Mindestabstand ein.
  • Nach Ende des GD wird die Kirche von hinten nach vorne Verlassen.
  • Lose Sitz- und Rückenkissen werden entfernt (Hygiene). Eigene Kissen können genutzt werden, dürfen jedoch nicht in der Kirche verbleiben.
  • Während des Gottesdienstes keine Gesänge, kein Chor, kein Orchester, sondern nur Orgelspiel.
  •  Es dürfen keine Gesangbücher benutzt werden. Der Text zur Orgelmusik wird per Beamer an Wand geworfen.
  •  Der Küchenbereich sowie die dortigen Sanitäreinrichtungen sind gesperrt.
  •  Der Bereich der Garderobe ist gesperrt. Daher ist die Überbekleidung mit an den Platz zu nehmen oder im Fahrzeug zu belassen.
  •  Die Toiletten sind gesperrt. Ausnahmen dürfen im Notfall gemacht werden.
  • Jugend- und Sonntagschulräume sind gesperrt. Es findet bis auf weiteres keine Vorsonntags- und Sonntagschule statt.
  • Zur Abschätzung der Teilnehmer am Gottesdienst wird um Anmeldung bis zum jeweiligen Freitag, 15:00 Uhr, bei Diakon Wittich gebeten; alternativ könnten die Amtsträger nachfragen.