Hygienekonzept der Gemeinde Bremen-Vegesack ab 21.November 2020

Für die Wiederaufnahme der Gottesdienste in den Gemeinden gilt die „Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz“ vom 12.05.2020 des Bezirksapostels Rüdiger Krause und die „Ergänzung zur Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz“ vom 19.05.2020 des Apostels Dirk Schulz, sowie alle vom Bezirksapostel Rüdiger Krause und Apostel Dirk Schulz veröffentlichten Rundschreiben und die behördlichen Regelungen.

Das Hygienekonzept regelt für die Gemeinde Bremen-Vegesack im Teil 1 die Feier des Heiligen Abendmahls und im Teil 2 den organisatorischen Ablauf des Gottesdienstes vom Eintreten in die Kirche bis zum Verlassen der Kirche.

Die Gottesdienstteilnehmer verpflichten sich die im Teil 2 genannten Regelungen einzuhalten und den Anweisungen des Ordnungsdienstes zu folgen.

Grundsätzlich können Gemeindemitglieder die einer Risikogruppe angehören, die alternativ angebotenen Gottesdienste per Telefon- und Videokonferenz nutzen. Dieses Angebot gilt aber auch für alle Gemeindemitglieder.

Grundsätzlich gilt: Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske ist Pflicht. Nur auf dem Sitzplatz im Gottesdienstraum darf diese abgelegt werden.

Unsere oberste Maxime ist der Schutz vor einer Ansteckung mit Covid 19.

Feier des Heiligen Abendmahls

1. Die Abendmahlskelche stehen auf einem Beistelltisch neben dem Altar.

2. Der Dienstleiter setzt sich nach dem Opfergebet den Mund-Nase-Schutz (FFP2 oder KN95) auf, desinfiziert seine beiden Hände, öffnet selbst die Abendmahlskelche und sondert das Heilige Abendmahl aus. Zunächst entnimmt der Dienstleiter mit der linken Hand einem Abendmahlskelch eine Hostie, ohne den Kelch in die Hand zu nehmen, nimmt seinen bisherigen Platz am Altar wieder ein und spricht erst dann die Darreichungsworte. Nachdem er das Heilige Abendmahl selbst genommen und sein persönliches Dankgebet verrichtet hat, legt er seinen Mund-Nase-Schutz erneut an, desinfiziert sich erneut die Hände und bedient die Amtsträger am Altar. Diese führen mit der linken Hand die Hostie zum Mund, damit sie später mit der rechten Hand die Hostien austeilen können. Amtsträger, die in der Gemeinde Platz genommen haben, empfangen bis auf weiteres das Heilige Abendmahl mit der Gemeinde. Vor der Ausgabe der Abendmahlskelche an die zuvor benannten Amtsträger legen diese ihren Mund-Nase-Schutz an und desinfizieren sich ihre Hände. Die offenen Abendmahlskelche werden nicht am Körper gehalten, sondern ein bisschen von sich weg, damit sie nicht im Luftstrom der Ausatemluft sind. Die Hostie wird aus dem Abendmahlskelch dem Empfangenden in die Hand gelegt ohne sie zu berühren.

3. Der Empfangende trägt einen Mundschutz und kann die Hostie am Sitzplatz einnehmen.

4. Der oder die Austeiler geben die Abendmahlskelche zurück. Der Dienstleiter nimmt sie entgegen und stellt sie auf dem Beistelltischchen ab.

5. Der Dienstleiter und die anderen Priester begeben sich wieder an ihren Platz und legen ihren Mund-Nase-Schutz ab.

Die Teilnahme an der Feier des Heiligen Abendmahls liegt in der freien Entscheidung jedes Gemeindemitgliedes.

Durchführung des Gemeindegottesdienstes

Der Ordnungsdienst nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr (siehe „Richtlinie zum Corona-Infektionsschutz“):

  • Lüften des Gottesdienstsaals
  • Vor und nach dem Gottesdienst öffnen aller Fenster für einen kompletten Luftaustausch.
  • Zum Predigerwechsel, spätestens aber 15 Minuten nach Beginn der Predigt, sind auf beiden Seiten die Fenster für 5 Minuten zu öffnen.
  • Reinigen, Aufstellen und Füllen der Abendmahlskelche mit angelegtem Mund- und Nasenschutz sowie Handschuhen.
  • Bereitstellen des Desinfektionsmittel am Altar für Abendmahlausteiler.
  • Bereitstellen ausreichender Papierhandtücher und Mittel zur Handhygiene an allen Handwaschbecken.
  • Vor dem Kirchengebäude zum Eingang hin Abstandslinien.
  • Einlass ist 30 Minuten vor Gottesdienstbeginn.
  • Im Flur Aufsteller mit Verhaltensmaßregeln. Die Gemeindemitglieder sind im Vorwege darüber und über den Gottesdienstablauf informiert worden.
  • Begrüßung unter Einhaltung der Abstandsregel ohne Handschlag
  • Namentliche Erfassung der Gottesdienstteilnehmer
  • Hinweis an die Gottesdienstteilnehmer auf Handhygiene am Kircheneingang
  • Gewährleistung der Einhaltung der Abstandsregel
  • Gewährleistung der Einhaltung des Sitzplans
  • Gewährleistung der Einhaltung ergänzender behördlicher Vorgaben (beispielsweise das Tragen von Mund- und Nasenschutz)
  • Information der Ersthelfer bei einem medizinischen Notfall
  • Gewährleistung der Räumung der Kirche nach Gottesdienstende unter Beachtung der Abstandsregel

Sitzordnung und Räumlichkeiten

  • Jede zweite Bank bleibt frei.
  • Einnehmen der Sitzplätze nur in der vorgegebenen Reihenfolge erlaubt.
  • Je Bank kann eine Hausgemeinschaft (mit mehr als 2 Personen, die schon zusammenkommen dürfen) oder zwei Einzelpersonen oder eine Einzelperson und ein Ehepaar Platz nehmen.
  • Es besteht die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen (am Platz darf er abgelegt werden).
  • Die Empore ist für zwei Hausgemeinschaften (bevorzugt mit Kindern) reserviert.
  • Jeder Sitzplatz hält zum nächstgelegenen Gang den Mindestabstand ein.
  • Nach Ende des GD wird die Kirche von hinten nach vorne Verlassen.
  • Lose Sitz- und Rückenkissen werden entfernt (Hygiene). Eigene Kissen können genutzt werden, dürfen jedoch nicht in der Kirche verbleiben.
  • Während des Gottesdienstes keine Gesänge, kein Chor, kein Orchester, sondern nur Orgelspiel.
  • Es dürfen Keine Gesangbücher benutzt werden. Der Text zur Orgelmusik wird per Beamer an Wand geworfen.
  • Der Küchenbereich sowie die dortigen Sanitäreinrichtungen sind gesperrt.
  • Der Bereich der Garderobe ist gesperrt. Daher ist die Überbekleidung mit an den Platz zu nehmen oder im Fahrzeug zu belassen.
  • Die Toiletten sind gesperrt. Ausnahmen dürfen im Notfall gemacht werden.
  • Jugend- und Sonntagschulräume sind gesperrt. Es findet bis auf weiteres keine Vorsonntags- und Sonntagschule statt.
  • Zur Abschätzung der Teilnehmer am Gottesdienst wird um Anmeldung bis zum jeweiligen Freitag, 15:00 Uhr, bei Diakon Wittich, Telefon 0421 – 43 50 00 31 gebeten; alternativ könnten die Amtsträger nachfragen.